State-of-the-art skiing technologies, part IV

Well, at least the Swiss snowboard pros win medals ;)

Back to skiing technologies. There are two interesting articles about Atomic in today’s issue of the Tages-Anzeiger. Unfortunately, they’re not available online, so here’s my transcription (hope you don’t mind about the typos):

2200 Hände gegen den Zufall

Alle Medaillen der bisherigen Männer-WM-Rennen gingen an Fahrer mit Atomic-Ski. Im Werk in Altenmarkt werden sie bis zur auslieferung mehrfach gesichert in einem Zwinger aufbewahrt.

Von Christian Brüngger, Altenmarkt

Cafés und Skisportgeschäfte prägen das Zentrum von Altenmarkt. Der silbrige Gebäudekomplex am Ausgang des Dorfes, eine Autofahrstunde von Salzburg entfernt, hebt sich von der Umgebung deutlich ab. Umgeben ist er von einem wuchtigen Zaun, der in den Schneemassen fast versinkt. Die Botschaft bleibt dennoch klar. Unbefugte sollen sich fern halten, schliesslich will Atomic für sich behalten, warum Hermann Maier, Bode Miller oder Benjamin Raich die Konkurrenten derart dominieren. Atomic, Tochtergesellschaft der finnischen Amer-Gruppe, ist aber auch bei den Amateuren tonangebend: 950’000 Paar Ski verkauften die Österreicher 2004, setzten 800’000 Bindungen und 200’000 Langlaufski ab; dazu 200’000 Paar Ski- und Bergschuhe. Damit legten sie im Vergleich zu 2003 neun Prozent an Umsatz (205,6 Millionen Euro) zu.
Herr über Atomic ist Michael Schineis. Der Deutsche leitet seit der Übernahme durch die Amer-Gruppe die Traditionsfirma. Und der Chef persönlich lädt zur Besichtigungstour des Werks ein, in dem 1100 Angestellte arbeiten. Es ist von zwei grossen Produktionshallen geprägt. In der ersten werden die Alpinski hergestellt, in der zweiten Snowboards und Langlaufski. Der Lärmpegel ist hoch, die Sicht durch unzählige Maschinen versperrt.
Die Arbeiter sind in 18 Produktionszellen eingeteilt. Jede Einheit arbeitet autonom und nur an einem bestimmten Stück, etwa den Kanten. Damit sollen Fehler frühzeitig erkannt werden, denn die zweite Zelle nimmt von der ersten die Teile ab, prüft diese. Müssen die Teile zurückgegeben werden, verliert die Zelle an Produktivität und damit Lohn. “Doppelte Sicherheit ist damit gewährleistet”, erklärt Schineis den Sinn des Systems. Sperrige Wörter wie “Produktivitätsentwicklungskurve” sind damit verbunden und machen klar: Hier gehts um viel Geld, das innerhalb kurzer Zeit generiert werden muss. Hauptproduktionszeit ist April bis Juni, die Auslieferungen erfolgen vor allem in den drei Monaten danach. Allein im vergangenen September lieferte Atomic 280’000 Ski aus, das sind sieben Prozent des Weltmarktes. Die Lagerhalle ist dementsprechend gross – und systematisch gesichert, schliesslich lagern viele Millionen Euros hier. Der Anblick erstaunt dennoch. Die Halle ist so gross wie ein Fussballfeld, die Ski sind auf sechs Lagen vertikal gestapelt. Sie haben alle senkrecht zu stehen, weil sonst die Spannung und damit auch der Wert der Ski verloren ginge.

Auch nachts wird gearbeitet

Aber zurück zur Produktion und dem Herstellungsverfahren. die verschiedenen Materialien werden in eine Form gelegt, dazu Kanten und Belag. Ein Deckel schliesst die Form ab, die danach unter grossen Druck und hohe Temperaturen gesetzt, quasi gebacken wird. Der Rohling wird danach via Roboter verarbeitet. Auch die Rennski von Miller und Co. werden in den Serienmaschinen hergestellt, allerdings von einem speziell ausgewählten Team, das ausschliesslich die Ski der Spitzenfahrer produziert. “Rennbauer” nennt sie Schineis. Damit die Produktion zügig vorankommt, arbeiten die Angestellten im Schichtbetrieb und auch nachts. Immer dabei ist ein Team der hauseigenen Maschinenbauer, denn sollte ein Gerät ausfallen, muss dieses umgegehend repariert werden.

Labors für die perfekte Abstimmung

Die Formen, die viele Hersteller aus Kostengründen auslagern, haben die Österreicher behalten. Ein entscheidender Vorteil ist damit verbunden: Sie können einen Ski, da auch alle anderen Produktionsabläufe innerhalb der Firma stattfinden, innerhalb von vier bis fünf Tagen bauen. “Das kostet jedoch viel Geld, wird nur für Spitzenfahrer und sehr selten gemacht”, so Schineis, “weil wir sonst ja schlecht gearbeitet hätten.”
Mittlerweile sind wir bei den Rennski angelangt, die mehrfach gesichert in einem Zwinger stehen. Sie sind speziell auf die Fahrer angepasst, etwa in Bezug auf Gewicht oder Taillierung. Hätte einer der Fahrer an der Weltmeisterschaft in Bormio seinen Ski zerstört, hätte er umgehend ein fast identisches Ersatzmodell erhalten. Sie sind, wiederum von einem speziellen Team betreut, manuell vorpräpariert. Die letzten Abstimmungen nehmen danach die Servicemänner der Athleten vor.
Den beiden Produktionshallen ist die Forschungs- und Entwicklungsabteilung angeschlossen, die drei bis vier Prozent des Gesamtbudgets ausmacht. Eine Gruppe der Forscher kümmert sich um die Profiski, die andere um diejenigen der Normalverbraucher. Die weniger begnadeten Talente profitieren dabei von den Innovationen der Topski: Sind die Materialien erfolgreich, werden sie, ein Jahr verzögert, auch für die Normalski verwendet.
In den Labors forsch die Wissenschaftler nach der perfekten Abstimmung zwischen Ski, Schuh und Bindung. Fotografieren ist in diesem Teil nur sehr selektiv möglich, wie in einem Hightech-Laboratorium à la James Bonds “Q” siehts aber nicht aus. Getestet werden etwa mechanische Belastungen auf Ski, Schuhe und Körper, Konkurrenzprodukte oder die Materialstrukturen. Auch die Auswirkungen der Schifftransporte werden simuliert. In einem nachgestellten Container versuchen die Forscher herauszufinden, wie die Ski auf Wellenschlag oder Luftfeuchtigkeit reagieren. Rosten die Kanten, hält die Bindung, verliert der Ski an Spannung? Dieser Forschungszweig ist insofern wichtig, als Atomic 74 Prozent ihrer Ski ins Ausland exportiert, der aussereuropäische Markt immer wichtiger wird.
Die Ski werden aber nicht nur im Labor getestet, sondern auch auf den umliegenden Gletschern. Vier fest angestellte Testfahrer prüfen auf eigenene Messstrecken während 300 Tagen im Jahr Tausende von Ski – wohl diejenigen der Profis als auch der Amateure. Dem Zufall, das wird während des Rundgangs klar, wird im Kampf um Hundertstelsekunden so weit wie möglich und mit neusten Apparaten entgegengearbeitet. Doch sobald das silbrige Gebäude hinter einem liegt, hat der Hightech von Altenmarkt ein Ende: Die Zugbarriere muss vom Bahnhofvorstand noch manuell hochgekurbelt werden.

“Als Systemanbieter sind wir überlegen”

Atomic-CEO Michael Schineis über den Schweizer Markt, Schweizer Abfahrer und die Schweizer Firma Stöckli.

Mit Michael Schineis sprach Christian Brüngger, Altenmarkt

Michael Schineis, Sie haben 2004 Ihren Ski-Absatz in der Schweiz um 36 Prozent gesteigert. Welche Gründe trugen dazu bei?

Wir haben in der Schweiz lange mit einem Verteiler gearbeitet, neu aber eine Tochtergesellschaft gegründet. Mit dieser könnnen wir eine ganz andere Strategie aufbauen, die Ziele vereinheitlichen, wodurch der Service besser wird.

Inwieweit ist bei dieser Strategie die Zusammenarbeit mit Schweizer Spitzenfahrern wichtig, um der Marke Glaubwürdigkeit zu verleihen? Mit Didier Cuche haben Sie nur einen Schweizer unter Vertrag, muss man daraus schliessen, dass diese uninteressant sind?

Nein, im Gegenteil, die Schweizer sind sehr interessant für uns. Aber wir gehen nicht hin und betteln, dass ein Schweizer für uns Ski fährt. Wir laden alle zwei Jahre Skirennfahrer ein, die unser Material testen wollen. Wenn dann der Athlet mit unserem Material gut zurechtkommt und an einer Zusammenarbeit mit uns interessiert ist, beginnen wir mit den Vertragsverhandlungen. Diese Gelegenheit beanspruchten die Schweizer aber aus unterschiedlichen Gründen nicht.

Was waren dies für Gründe?

Ein Grund ist sicher traditioneller Natur. Die Schweizer arbeiten stark mit der französischen Skiindustrie zusammen. Zudem haben wir ein ausgeprägtes Leistungssystem mit tiefem Fixum und hohen Prämien. Nur so können wir uns ein starkes Team leisten. Ein interessantes Beispiel ist Giorgio Rocca. Der testete unser Material und war zufrieden, wir aber sagten: “Wir haben genügend gute Leute, können dir darum kein Fixum bieten, nur Erfolgsprämien.” Momentan fährt er ohne Fixum.

Die Schweizer Fahrer wollen folglich in finanzieller Hinsicht nichts riskieren. Eine typisch schweizerische Mentalität?

Ja, eine schweizerische Mentalität und auch diejenige kleiner Skifirmen. Diese haben ein bestimmtes Budget für die Fahrer und teilen es auf eine bestimmte Anzahl von Athleten auf, was aus meiner Sicht nicht sinnvoll ist, weil der Anreiz fehlt. Was nun die Schweizer betrifft: Wir müssen uns noch einmal mit dem Schweizer Skiverband zusammensetzen. Denn die Schweiz gehört zu den Kernmärkten des Skisports, die Schweizer sind skifanatisch, haben viele Skitouristen. Wir sind schon zu einer Zusammenarbeit bereit.

Wenn Sie also hören, dass man sich im Schweizer Lager beklagt, man könne halt den besten Ski nicht fahren, schmunzeln Sie nur.

Wir sind kein leichter Partner, weil wir gewisse Vorstellungen haben, und diese auch umsetzen. Bei kleineren Firmen hat der Fahrer oft das Gefühl, “die machen alles für mich”. Nur: Der Hermann Maier war der Letzte, der sich beschwerte, als wir Bode Miller verpflichteten. Denn von den technischen Weiterentwicklungen profitiert auch Maier. Zudem ists wohl etwas einfacher, zu Stöckli zu gehen und zu sagen: “Zahl mir 100’000 Franken, und ich bin dein Topathlet.” Kleinere Firmen können zwar viel leisten, aber die Abstimmung von Ski, Schuh und Bindung wird immer diffiziler. Und wer dominiert Ski, Schuh und Bindung heute? Bei den Männern wir, bei den Frauen Salomon. Wer diese Komponenten aber zusammensuchen muss, ist im Nachteil. Als kompletter Systemanbieter sind wir überlegen.

resolving some courier-imapd errors after a recent update of gentoo

problem 1:

Feb 11 01:46:58 o2 authdaemond: failed to connect to mysql server (server=mysql.example.com, userid=admin): Unknown MySQL Server Host ‘mysql.example.com’ (1)
Feb 11 01:46:58 o2 imapd-ssl: LOGIN FAILED, method=PLAIN, ip=[::ffff:192.168.1.33]
Feb 11 01:46:58 o2 imapd-ssl: authentication error: Input/output error

reason 1: the configuration of courier imapd authentication methods has been resetted by this update. courier thus erroneously tries to use the (not configured) mysql auth method.

solution 1:

edit /etc/courier/authlib/authdaemonrc and replace the line

authmodulelist=”authmysql authpam authuserdb authshadow authcustom”

by

authmodulelist=”authpam”

(adjust to match your courier-imapd authentication method)

# /etc/init.d/courier-imapd restart
# /etc/init.d/courier-imapd-ssl restart

problem 2:

Feb 11 02:08:03 o2 imapd-ssl: Failed to create cache file: maildirwatch (mettlerd)
Feb 11 02:08:03 o2 imapd-ssl: Error: Input/output error
Feb 11 02:08:03 o2 imapd-ssl: Check for proper operation and configuration
Feb 11 02:08:03 o2 imapd-ssl: of the File Access Monitor daemon (famd).

reason 2: famd is not started by default

solution 2:

# rc-update add famd default
# /etc/init.d/famd start

State of the art skiing technologies III, cont’d

A couple of days ago, I once again had the joy to test an excellently prepared and waxed ski (highly recommendable: snow and rail, swiss rentasport flumserberg) – the meanwhile famous atomic gs:11m, this time with a length of 171 cm (conclusion: for my size of 1.77 m, a ski length of 176 cm offers a tad better stability while almost preserving the agility). this ski is definitely one of the best race carving/giant slalom skis i ever tried and i seriously consider buying it. compared to other carving and race carving skis i tried, it offers significantly better control due to its built-in magnesium power rods. with them i had enough pressure on the edges even for hard turns on icy slopes.

these experiences, combined with my recent experiences about stöckli skis would actually support the current lamentations about inferior skiing equipment by swiss-ski execs. the swiss-ski team members at the world cup in bormio either use stöckli or rossignol skis, whereas most winners use atomic. imho, this would be too simple of an excuse, for several reasons:

1) don’t confuse the amateur market with the racing pro market. all professional racing skis are top skis offering excellent control. from a technical point of view, for professional skis, the brand or whether the ski is based on a sandwich or a cap construction doesn’t matter too much (disclaimer: psychiologically it can make a big difference though, see later).

2) figures and numbers. the interims of the swiss team members, particularly on flattish slopes, aren’t much worse than those of other skiers. if the skis were prepared and waxed wrongly, the delays would be in the seconds, not in the tenth of seconds (note: difference between a waxed and an unwaxed ski: about 1 second per 18 seconds)

3) it’s the other way around, i.e. the money makes the difference. a big brand company like atomic can afford to sponsor the best of the best skiers whereas small brand companies like stöckli cannot. by assuring that the best skiers use atomic, the chances to win medals are much higher for atomic than for stöckli.

4) the role of psychology. as mentioned above, psychology plays a very important role in professional sports. for example, bode miller decided to join atomic as most of his direct competitors were with atomic already and bode simply wanted to minimize the psychological influence of the equipment/material.

i think that the main reason for the obvious weakness of the swiss skiing team rather lies in swiss-ski management deficits during the last decade, i.e. the insufficient support and promotion of young skiing talents, than in inferior equipment. perhaps we should ask bill marolt for some tips.. ;)

[addendum: interesting article about bode miller in today’s tages-anzeiger (in german only):

15 Kinder als wahrer Kick für Bode Miller
Ein Abend mit den Rennfahrern Bode Miller und Alex Zanardi und vielen neuen Erkenntnissen.

Von Christian Andiel, Bormio

Bode, Bode, Bode. Zwei Goldmedaillen hat der US-Amerikaner schon gewonnen hier in Bormio, heute Mittwoch beim Riesenslalom könnte es bereits das fünfte WM-Gold insgesamt sein, am Samstag gehört er auch im Slalom zu den Favoriten. Dementsprechend begehrt ist der Star, er wird herumgereicht von TV-Station zu Pressekonferenz und Autogrammstunde, von Sponsorenabend bei Ausrüster Atomic zu Nudelfabrikant Barilla. Man weiss mittlerweile, wie Miller diese Termine hasst.

Und dann folgt man abends tatsächlich der Einladung von Barilla, sitzt da und lauscht, und ist einmal mehr beeindruckt, wie professionell Miller auch diese Klippe wieder meistert. Aber was heisst schon «beeindruckt» und «professionell»? Miller läuft zu einer begeisternden Form auf. Irgendwann nimmt er Luc Alphand, der als Moderator auf dem Podium fungieren soll, das Mikrofon aus der Hand. Er wendet sich an Alex Zanardi, der neben ihm sitzt, richtet eine Frage an den ehemaligen Formel-1-Fahrer, der bei einem Unfall beide Beine verlor – und plötzlich entwickelt sich zwischen den beiden ein mehr als halbstündiger Dialog, der die Zuhörer in ihren Bann zieht.

Sie reden über Geschwindigkeit, das Ausloten von Grenzen, das Meistern von Schicksalsschlägen. Miller fragt direkt, er hört aufmerksam zu, hakt nach. Und als er Zanardi wegen dessen Comebacks nach dem schweren Unfall als «eines meiner grossen Vorbilder» bezeichnet, ist Zanardi gerührt.
Das Überschreiten der Grenzen

Schon reden sie über ihre Rolle als Vorbilder. Er habe sich immer gefragt, sagt Miller, ob sich diese Rolle im Lauf der Zeit ändert. Zanardi lächelt, er sagt: «Bei mir schon: Früher war ich ein Vorbild für die Leute, die gerne schnell Auto fahren. Jetzt eifern mir diejenigen nach, die auch ohne Beine aktiv am Leben teilnehmen wollen.» Und dann relativierte Zanardi die Frage nach dem ultimativen Kick bei der Geschwindigkeit. Mit dem Rennwagen sei er 400 km/h gefahren und wollte dieses Limit immer weiter schieben: «Heute freue ich mich, wenn ich mit meinen Prothesen 3 Kilometer in 40 Minuten schaffe, wofür ich noch vor einem Jahr eine Stunde gebraucht habe.»

Der Kick. Schon ist Miller wieder am Mikrofon. Er drückt einmal mehr seine Verwunderung über die Einstellung der Medien und der Öffentlichkeit über die Definition von Erfolg aus. Niemand würde es verstehen, wenn er nach einem Sieg unzufrieden sei, nach einem Sturz aber von einem «genialen Rennen» rede. Den Kick habe er nicht, wenn er mittelmässig hinunterfahre und doch der Schnellste ist. «Ich bin einmal in Val d’Isère im Riesenslalom nach drei Toren ausgeschieden, aber in diesen drei Toren bin ich zum ersten Mal die fast perfekte Kurve gefahren», sagt er. Dieses Herantasten ans Limit und letztlich das Überschreiten der Grenze, das habe ihn stolz gemacht, das werde ihm immer in Erinnerung bleiben.

Nun ist es wieder an Zanardi, der sich beim Thema Grenzüberschreitungen über Rennautos äussert, die immer weiter entwickelt werden. «Wie ist das bei euch Skifahrern?», will er von Miller wissen. Die Antwort ist etwas vom Erstaunlichsten, was man zu diesem Thema in den letzten Jahren gehört hat. «Wir haben Geräte an den Füssen», sagt Miller, «deren wirkliches Potenzial nicht einmal wir Spitzenfahrer ausschöpfen können.» Wenn er eine perfekte Kurve fahre, könne er höchstens die Hälfte davon den optimalen Druck auf die Kante ausüben. «Mehr liegt für den Menschen mit seiner Kraft momentan nicht drin», sagt er. Es werde dieser physische Bereich sein, in dem sich in den kommenden Jahren die grössten und einschneidendsten Fortschritte ergeben würden: «Wenn die Fis nicht wieder mal alles mit noch mehr Reglementen verhindert…»

Als Leiter im Tenniscamp

Am Nachmittag, bei der offiziellen Pressekonferenz des US-Teams, war keinem mehr eine Frage eingefallen. Alles schien über Miller gesagt oder geschrieben. Nur vier Stunden später eröffneten sich wieder ganz neue Welten. «Aber», sagte Miller, «das wundert mich nicht. Denn wer interessiert sich in diesem Geschäft schon für den Menschen hinter dem Sportler?» Dann wüsste man nämlich, was für ihn eine wirkliche Herausforderung sei. Im Tenniscamp seiner Eltern führt er jedes Jahr einen Monat lang sein Tenniscamp. «Dann sind jeweils 15 Kinder bei mir, sie kommen aus New York und Boston, aus Kroatien und Slowenien, aus Nevada und Kalifornien, manche haben noch nie einen Tennisschläger in der Hand gehalten.»

Respekt als wichtigster Wert

Mit diesen Kindern und Jugendlichen arbeite er intensiv, «ich betreue sie 24 Stunden am Tag, und ich kann Euch sagen: Das ist harte Arbeit, das ist der Kick.» Er liebe diese Arbeit enorm, sagte er, er könne so die für ihn wichtigen Werte vermitteln: Leidenschaft, Spass «und vor allem Respekt». Respekt? Der wichtigste Wert des Sonnyboys, des Hallodri, der seinen Job nicht immer so ernst nimmt, wie man sich das von einem Spitzensportler vorstellt? Miller bot gleich ein Beispiel. Geradezu liebevoll sprach er von seinem Konkurrenten Hermann Maier, wie er mit ihm nach dessen schwerer Beinverletzung darüber geredet hat, wie das einen Menschen verändere, wie er ihn für das Comeback bewundere. Und als Miller die 85-jährige Italienerin Celina Seghi vorgestellt wurde, eine ehemalige Olympia- und WM-Teilnehmerin, da lüpfte er verlegen lächelnd sogar seine Barilla-Mütze.

Bode, Bode, Bode. Der Hype geht weiter. Und auch wenn Miller selbst davon längst genug hat. Wir können von ihm nie genug bekommen.

of course, bode miller is in the lucky position that he can dare say what probably most athletes just think. likeable nonetheless.]

[addendum: a couple of pictures:

atomic gs:11m race carvers:

11m

a paraglider preparing for take-off on top of the “maschgenkamm”:

a paraglider preparing for take-off on top of the maschgenkamm

me on top of the “leist” (in front of the “churfirsten”):

me on top of the leist (in front of the churfirsten)

yipiieh, we caught the very last cable car up to the maschgenkamm! :)

yipiieh, we caught the very last cable car up to the maschgenkamm! :)

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State-of-the-art skiing technologies, continued

I just ordered my rental skis for the upcoming weekend in Melchsee-Frutt.. fun is promised as we’ll stay in dormitories on top of the Bonistock.

I was told that conveniently, there’s a ski rental/test service center right in Stöckalp (base station of the cable car to Melchsee-Frutt), called Stöckli. So I called them to put a reservation. “What kind of skis would you like to order?” the kind owner asked me. “Well, I guess a pair of nice Salomon cross carvers would do it!” I responded. The (still very kind) owner was pretty much puzzled: “Sorry, we only have Stöckli skis, but you can choose from the full product range (PDF)“. Cheerio! That’s when I actually realized, that this shop was a representative of the Stöckli brand, the only lasting Swiss ski manufacturer! Even better. First, I’ve never tried Stöckli skis before, so it’s about time to try them. Second, I can be sure they’re experts as everything comes from one hand, starting with engineering, continuing with manufacturing and ending with ski rental/maintenance service. Further, they offer the full product range of the most current models. Third, it’s Swiss quality for sure. So I’m looking forwad to test-drive Stöckli Laser Cross skis (PDF) now :) They’re cross carvers with a radius of 17 m at 1.70 m length (compared to 19 m/1.76 for the Atomics I recently tried). Probably the right choice (nope!), and I am eager to find out how good a state-of-the-art sandwich construction ski really is It doesn’t come close to a nice monocoque in regard to control. I haven’t had any sandwich construction based ski for at least 15 years! Stay tuned for a quick test report.. ;)

[Update 20050131: The Stöckli Laser Cross is a suitable ski for beginners who would like to have a good natured and pretty error tolerant allround ski, particularly for slopes of blue to red difficulty. I do not recommend this model for advanced, ambitious or professional skiers though. It’s a very soft ski, not providing the control needed for curves on hard or somewhat icy slopes. The applicable pressure on the edges could be better too. Further, the ski starts to vibrate at rather low speeds already and doesn’t allow for carving as one would expect. I also don’t recommend the Stöckli rental service in Stöckalp. The ski was in a bad condition (there were some nasty holes in the contact surface, slowing down the ski) compared to skis of other, more professional rental services (e.g. swissrent a sport) and the wax they put wasn’t adjusted to snow temperatures at all, making the skis very slow on cold snow. My rating for the rental service: Kind staff, but clearly insufficient service.]

[Update: 20050203: A couple of panoramas of Melchsee-Frutt, showing the fantastic weather conditions during our stay :)

Panorama Bonistock

Panorama Bonistock/Stöckalp

Panorama Melchsee-Frutt

Panorama Balmeregghorn

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state of the art skiing technologies

slide, glide or carve? usually, there’s only one option at a time. kneissl built a new ski which is suitable both for gliding and carving: the powerglide ski (pdf) :) it’s based on a ‘classic’ sandwich construction, but might be worth trying.

recently, i had the opportunity to test atomic‘s top-of-the-line race-carving ski, the gs:11. it’s a nice, fast and warp resistant ski, but mainly fun for racing (radius: 19 m) and less suitable for free carving. on the other hand, allround carving skis are usually too soft and slow. that’s where the kneissl powerglide skis comes into play :) if they just had more dealers, i’d like to test such a kneissl next! if i can’t test-drive the kneissls i’ll probably go for a good cap construction ski (my favorites here: elan and salomon)

btw: regarding ski boots, i’m not happy with the currently offered models. i tried several of them, but i still prefer my very aged nordica 857 boots which combine a convenient rear entry with good instep flexibility and yet fit tightly. all the major boot manufacturers however only seem to sell these silly front entry boots nowadays – which is a pity as these boots are very inflexible at the instep. i wonder how long it will take for a comeback of the good old rear entry ski boots! i hope mines won’t go bust till then ;)